Pflegeservice GmbH Kathrin Lingk
Als Pflegeeinrichtung und Betreiber des Seniorenzentrums erfüllt es uns mit Stolz, in der Tradition der ehemaligen Duckwitz-Stiftung unseren Dienst an hilfsbedürftigen Menschen heute fortzuführen. 47 Bewohner werden in unserer erweiterten Einrichtung betreut. Unserem Anspruch an unseren Dienst liegt der Leitsatz unseres Unternehmens zugrunde:
„Ehret die Alten! Sie waren, wie Ihr seid und Ihr werdet, wie sie sind!“
Auch heute erhalten pflegebedürftige Menschen eine liebevolle Betreuung im Duckwitzhaus
Über 100 Jahre alt ist die Geschichte des Hauses Friedrichstraße 36. Im Jahre 1841 wurde durch die Zustimmung des königlichen Ministeriums des Inneren der Weg frei für die Errichtung eines Hospitals für altersschwache hiesige Bürger. Ein Fond aus freiwilligen Beiträgen, der durch einen jährlichen Zuschuss von 100.000 Talern gebildet wurde, bildete die Grundlage für dieses Projekt der Altenhilfe.
Seinen Abschluss fand dieses mit der Gründung der gemeinnützigen Stiftung durch den Dresdner Bürger und Bankier Heinrich Eduard Duckwitz. Er hinterließ in seinem Testament den größten Teil seines Vermögens der Versorgungsanstalt für alte oder hilfsbedürftige Bürger. Nachdem im Jahre 1866 der für die Stiftung bestimmte Teil des Erbes teils in Wertpapieren, teils in barem Gelde zur Verfügung stand, konnte mit dem Bau des Hauses Friedrichstraße 36 begonnen werden.
Das sanierte Duckwitzhaus heute
Im Stadtarchiv ist nachzulesen, dass aufnahmefähig waren:
- Bürger oder Einwohner ohne Unterschied des Geschlechtes
- unbescholten und mit gutem Ruf
- vorrausgesetzt sie können Betten, Kleidungs- und Wäschestücke, Zimmergeräte bei ihrer Aufnahme mitbringen oder bei Bedarf ersetzen
- in der Regel die fünfzig Jahre überschritten haben
Eintrittsgeld wurde bei der Aufnahme nicht erhoben.
Die Einrichtung hatte damals folgenden Umfang: „Die in den von der Duckwitz-Stiftung mietweise überlassenen Räumen untergebrachte Stiftung bietet zur Zeit 42 Pfründern, davon 28 Frauen, sechs Männern, vier Ehepaaren ein Unterkommen. Der durchschnittliche Aufwand für einen Verpflegten beträgt im Jahr 1901: 199,47 Pf täglich.