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Der Neubau in der Friedrichstraße

Haus Nr.38 im September 1998

das abgedeckte Dach im Juli 1999

noch eingerüstet - die neue Hofeinfahrt

Die ursprüngliche Situation der Verteilung der Praxen und Labore auf verschiedene Wohnungen in der Dresdner Friedrichstadt war provisorisch und unbefriedigend. So suchte das Kinderzentrum nach einem geeigneten Objekt, in dem alle Ärzte unter einem Dach arbeiten können.

erster Einsatz im Garten - Mai 1998

1997 ergab sich die Möglichkeit, die zwei bereits dem Verfall preisgegebenen barocken Bürgerhäuser der Friedrichstraße 38/40 zu rekonstruieren und durch einen Anbau zu ergänzen. Eine lange aufwendige Planungs- und Bauperiode begann.

Die maroden Gebäude mussten zum Teil vom Schwamm befreit werden. Auch der großzügige Garten hinter den Häusern war verwildert. Für erste Aufräumungsarbeiten griffen Ärzte und Schwestern selbst zu Eimer und Spaten.

Im Sommer 2000 war es endlich soweit! Die neuen Räume in der Friedrichstraße konnten bezogen werden.

Dabei wurden gute räumliche Bedingungen für die Patienten bei sinnvoller funktionaler Zuordnung der Bereiche auf einer Ebene geschaffen. Sämtliche Praxen befinden sich deshalb in der ersten Etage, die genetischen Laboratorien im 2. Stock. Der großzügig gestaltete Empfangs- bzw. Rezeptionsbereich kann auch über den Lift erreicht werden.

Im rückwärtigen Anbau fand auch ein kleines Schwimmbad mit Sauna Platz. Die alte Streuobstwiese und Baumbestände im Garten blieben erhalten. Ergänzend zur Anlage wurden ein Brunnen und eine Löwenskulptur aufgestellt.

Die vielen Details der gartenseitigen Fassade sind ein echter Blickfang.

Inzwischen wurden auch die benachbarten Gebäude Friedrichstraße 36 und 42 saniert. Darin sind weitere medizinische Einrichtungen sowie das Café Friedrichstadt untergebracht.

Duckwitzhaus Gerüst

während der Rekonstruktion des Duckwitzhauses (Nr. 42) bleiben von der alten Bausubstanz lediglich die Außenmauern erhalten.